Michał Jopek tenor - Alfredo - G. VERDI  La Traviata

BIOGRAFIE


Michał Jopek gehört zur jungen Generation polnischer Lirico-spinto-Tenöre und baut seine Präsenz auf Opern- und Konzertbühnen in Polen und im Ausland kontinuierlich aus. Er absolvierte an der Fakultät für Gesang und Schauspiel der Feliks-Nowowiejski-Musikakademie in Bydgoszcz ein Bachelor- und Masterstudium im Fach Gesang. Seine Lehrer waren Dr. hab. Bartłomiej Tomaka und Prof. Dr. hab. Ryszard Wiesław Bednarek.

Seine musikalische Ausbildung begann er am Staatlichen Musikschulzentrum II. Grades Grażyna Bacewicz in Koszalin. Dort studierte er Gitarre bei Dariusz Schmidt, MA, und Sologesang bei Lucyna Górska, MA. Mit der Zeit rückte der Gesang in den Mittelpunkt seiner künstlerischen Entwicklung und führte ihn zum Opernrepertoire und zu einem weiterführenden Gesangsstudium.studiom wokalnym.

Seine stimmlichen Fähigkeiten vertiefte er in Meisterkursen bei renommierten Pädagogen und Künstlern, darunter Barbara Kubiak, Mariusz Kwiecień, Eva Randová, Marcin Bronikowski, Dariusz Stachura, Pierro Giuliacci, Marco Iezzi und Marek Rzepka. Seine Bühnenpräsenz entwickelte er außerdem im Schauspielunterricht bei Ireneusz Czop und Renata Dymna. In den Studienjahren 2018/2019 und 2019/2020 war er Stipendiat des Rektors der Musikakademie in Bydgoszcz.

BÜHNE UND REPERTOIRE

Sein Bühnendebüt gab Jopek 2017 im Operettenrepertoire; ein Jahr später trat er an der Opera Nova in Bydgoszcz auf. Seitdem erweitert er kontinuierlich sein Repertoire, das Opern-, Operetten- und Konzertwerke umfasst.

Zu seinen wichtigsten Partien zählen Alfredo Germont in Giuseppe Verdis La Traviata, der Prinz in Antonín Dvořáks Rusalka, Don José in Georges Bizets Carmen, Damazy in Stanisław Moniuszkos Das Gespensterschloss sowie die Titelpartie in einer konzertanten Aufführung von Charles Gounods Faust. Sein Operettenrepertoire umfasst unter anderem Edwin in Imre Kálmáns Die Csárdásfürstin, Gabriel von Eisenstein und Alfred in Johann Strauss’ Die Fledermaus sowie Graf Danilo Danilowitsch und Camille de Rosillon in Franz Lehárs Die lustige Witwe.

SPIELZEITEN 2025/2026–2026/2027

Die Spielzeiten 2025/2026 und 2026/2027 markieren einen weiteren wichtigen Abschnitt in der Entwicklung von Michał Jopeks Repertoire. In der Spielzeit 2025/2026 debütiert er als Alfredo Germont in Giuseppe Verdis La Traviata am Severočeské divadlo opery a baletu v Ústí nad Labem in Tschechien. In derselben Spielzeit ist er als Tenorsolist in Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium Paulus in Warschau sowie im Projekt neoCLASSICA „VOICES“ mit dem Symphonieorchester Toruń zu erleben. In der Spielzeit 2026/2027 erweitert er sein Repertoire um die Partie des Prinzen in Antonín Dvořáks Rusalka, die in Zusammenarbeit mit der Severočeská filharmonie Teplice realisiert wird. Dieses Rollendebüt ist ein weiterer Schritt hin zu einem Repertoire, das dem Charakter seiner Stimme und seiner weiteren Entwicklung als Lirico-spinto-Tenor entspricht.

KÜNSTLERISCHE ZUSAMMENARBEIT

Michał Jopek arbeitete mit der Opera Nova in Bydgoszcz, dem Severočeské divadlo opery a baletu v Ústí nad Labem sowie mit zahlreichen Orchestern und Musikinstitutionen in Polen und Tschechien zusammen. Dazu zählen unter anderem die Pommersche Philharmonie, die Philharmonie Gorzów, die Philharmonie Koszalin, die Philharmonie Ermland-Masuren, das Symphonieorchester Toruń, die Polnische Philharmonie Sinfonia Baltica, das Symphonieorchester Karlovy Vary, das Symphonieorchester Płock und die Severočeská filharmonie Teplice.

Michal Jopek tenor

Er sang unter der Leitung von Dirigenten wie Piotr Wajrak, Jerzy Wołosiuk, Michał Dworzyński, Rafał Kłoczko, Bartosz Olejnik, Piotr Sułkowski, Jiří Štrunc, Andrzej Mróz und Norbert Baxa. Seine Bühnenrollen entstanden in Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Beata Redo-Dobber, Jitka Stokalska, Natalia Babińska, Rafał Matusz und Marek Zajączkowski. Bei der Erarbeitung seines Repertoires arbeitete er zudem mit den Opernkorrepetitoren Ahmad Hedar, Stanislav Bogunia und Sophia Muñoz zusammen.

KONZERT- UND ORATORIENREPERTOIRE

Das Konzert- sowie Oratorien- und Kantatenrepertoire nimmt in Michał Jopeks künstlerischer Tätigkeit einen wichtigen Platz ein. Zu seinen Aufführungen zählen unter anderem Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem d-Moll KV 626, Franz Schuberts Messe G-Dur D 167 und Felix Mendelssohn Bartholdys Paulus op. 36.

Das Konzert- sowie Oratorien- und Kantatenrepertoire nimmt in Michał Jopeks künstlerischer Tätigkeit einen wichtigen Platz ein. Zu seinen Aufführungen zählen unter anderem Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem d-Moll KV 626, Franz Schuberts Messe G-Dur D 167 und Felix Mendelssohn Bartholdys Paulus op. 36.

PREISE UND WETTBEWERBE

2026 — 1. Preis, 3. Roman-Vaccaro-Wettbewerb, Lorch am Rhein, Deutschland

2025 — 3. Preis, Kategorie Oper, 59. Internationaler Antonín-Dvořák-Gesangswettbewerb, Karlovy Vary, Tschechien

2023 — Preis der Baltischen Oper, 3. Nationaler Bogdan-Paprocki-Gesangswettbewerb, Bydgoszcz, Polen

2023 — Auszeichnung als bester Tenor, 3. Nationaler Bogdan-Paprocki-Gesangswettbewerb, Bydgoszcz, Polen

2021 — 3. Preis, Kategorie Junior, 55. Internationaler Antonín-Dvořák-Gesangswettbewerb, Karlovy Vary, Tschechien

2021 — 1. Preis, World Open Music Competition, Belgrad, Serbien

2021 — Grand Prix, Stars Way International Competition, New York, USA

2021 — 1. Preis, Birthday of Art International Competition, Kyjiw, Ukraine

2021 — 1. Preis, Altyn Awaz International Vocal and Choral Art Competition, Kasan, Russland

2018 — Auszeichnung, 5. Nationaler Zygmunt-Noskowski-Gesangswettbewerb, Brzesko, Polen

DER KÜNSTLER

Michał Jopek baut seine Präsenz auf der europäischen Opern- und Konzertbühne kontinuierlich aus. Seine künstlerische Tätigkeit verbindet Opern-, Operetten- sowie Oratorien- und Kantatenrepertoire; neue Rollendebüts, Kooperationen und Auszeichnungen prägen seinen weiteren Weg als Lirico-spinto-Tenor.